Die 7 hermetischen Gesetze

Leicht erklärt - mit einem Beispiel zur praktischen Anwendung


Die 7 hermetischen Gesetze beruhen auf der Grundlage, dass alles Energie ist. Energie, die sich durch unseren Geist steuern lässt. Wir sind somit alle Schöpfer unserer Welt.

„Wir sind alle Schöpfer!"

Das hat nichts mit Blasphemie oder der Leugnung von Gott zu tun. Es geht darum, dass alles aus Materie (Energie) besteht, die durch unsere Gedanken und Emotionen, die wir aussenden, gesteuert wird. Denn auch unsere Gedanken und Emotionen sind Energien.



Die 7 hermetischen Gesetze im Überblick:

  1. Das Gesetz der Geistigkeit

  2. Das Gesetz von Ursache und Wirkung = Karma

  3. Das Gesetz der Entsprechung

  4. Das Gesetz der Resonanz oder Anziehung

  5. Das Gesetz der Harmonie oder des Ausgleichs

  6. Das Gesetz des Rhythmus oder der Schwingung

  7. Das Gesetz der Polarität und der Geschlechtlichkeit


Diese Gesetze beschreiben Gesetzmäßigkeiten auf dieser Erde. Manche sagen, sie beschreiben die Gesetzmäßigkeiten des Universums. Da ich das aber für mich nicht überprüfen konnte, beschränke ich mich hier auf diese Welt.


Was bedeutet das nun?


Schauen wir uns das Gesetz der Resonanz oder Anziehung an.

Dieses Gesetz besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht. Einfach gesagt: Negatives zieht Negatives an, Hass zieht Hass an, Angst zieht Angst an,.... aber genauso zieht Positives Positives an, Liebe zieht Liebe an, Freude zieht Freude an,....


Hier ein Beispiel:


Wahrscheinlich ein jeder von uns kennt das: Wir stehen morgens auf, der Wecker hat viel zu früh geklingelt, die Stimmung ist auf dem Nullpunkt. Dann streikt auch noch die Kaffeemaschine und gleich muss man schon im Büro sein und am langweiligen Teammeeting teilnehmen, was eigentlich nur Zeit klaut, die man für andere Sachen benötigt. Die Stimmung sinkt unter den Nullpunkt. Dann kommen noch die nervigen Kollegen, die alle etwas von einem wollen. Man hat das Gefühl, es läuft einfach nichts.


Es kann aber auch so laufen: Der Wecker klingelt, man ist aber bereits wach und freut sich auf den Tag. Die Kaffeemaschine schnurrt wie eine Katze und man genießt jeden Schluck des heißen Gebräus. Wie durch Zauberei ist heute kein Stau auf der Straße und man kommt gut gelaunt ins Büro. Die Kollegen grüßen freundlich und man hat noch genug Zeit seine Sachen vorzubereiten bevor es ins Meeting geht. Das Meeting geht schnell vorüber und man hat genug Zeit für die noch zu erledigen Aufgaben. Man ist einfach im Flow und die Zeit vergeht wie im Fluge.


Was macht den Unterschied aus?


Die Stimmung, in der wir uns befinden. Sind wir schon schlecht gelaunt, aus welchen Gründen auch immer, dann verläuft der Tag meistens auch nicht so prickelnd. Wir ziehen also weitere Dinge an, die unsere schlechte Laune verstärkt.

Genauso im Positiven. Wir sind gut gelaunt, sind in einer guten Stimmung und schon erscheint uns der Tag viel freundlicher. Die Kollegen sind nett, man lacht mehr und alles fällt einem leichter. Unsere gute Laune zieht positive Dinge an und verstärkt sie.


Was ändert sich durch dieses Wissen?


Eine Menge ändert sich! Durch das Wissen um diese Gesetzmäßigkeit können wir nun Einfluss nehmen. Das bedeutet, dass wir der Situation nicht mehr hilflos ausgeliefert sind.

Fühlen wir uns nicht gut, sind verärgert oder sogar wütend, dann ist der erste Schritt aus diesen Gefühlen herauszukommen, diese anzunehmen. Das bedeutet, seine Gefühle bewusst wahrzunehmen ohne darüber zu urteilen (Ein Beispiel für das Verurteilen: "Ich habe keinen Grund mich schlecht zu fühlen, ich stelle mich nur an!").

Höchst wahrscheinlich gibt es einen Grund, warum wir schlecht gelaunt sind, aber hier geht es erst einmal darum, aus der Spirale der Negativität auszusteigen, die einen sonst noch weiter runterzieht.

Also uns ist bewusst, dass wir schlecht gelaunt sind und können es erst einmal so stehen lassen, dann wird es Zeit schauen, was wir jetzt in diesem Moment benötigen, damit wir uns besser fühlen. (Vorsicht: das bedeutet nicht, dass man seine schlechte Laune jetzt an der Person auslässt, die vermeintlich der Grund für die Wut oder ähnliches ist! Das hat etwas mit dem Spiegeln der eigenen Muster zu tun.)


Hier geht jetzt darum zu schauen, was einem guttut. Vielleicht reicht schon eine Tasse Tee und eine kleine Auszeit, um wieder zu sich zu kommen oder man brüllt seinen Ärger im Wald hinaus (man sollte niemand anderen verletzen!) und verschafft sich dadurch Erleichterung. Ein lustiges Video bringt einem wieder zum Lachen.

Wichtig noch einmal zu erwähnen: es geht noch nicht um Lösung der Ursache, sondern erst einmal die Negativspirale zu durchbrechen, damit die Gefühle einen nicht noch mehr runterziehen.


Hat man sich nun eine kleine Auszeit für sich genommen, ist man wieder entspannter und im besten Fall steigt die Laune. Nun zieht man wieder angenehmere Situationen an, die Negativspirale ist erst einmal durchbrochen.


Pluspunkt: In dem Moment, wo du dir Zeit für dich nimmst und seien es vielleicht nur 5 Minuten, tust du dir schon etwas Gutes. Du zeigst dir selber, dass du dir wichtig bist! #Selbstliebe #Wertschätzung


Aus meiner Erfahrung heraus...


Ja, das hört sich leicht an und scheint so simpel zu sein. ABER...

Meiner Erfahrung nach ist es eine Übungssache. Manchen wird es direkt leicht fallen, andere werden etwas Zeit brauchen und mit jedem Mal wird es dann leichter werden.

Beides ist in Ordnung und darf so sein!

Wenn es nicht direkt gelingt (und jeder kennt wahrscheinlich das Thema mit den hohen Erwartungen an einen selbst) so sollte man sich nicht über sich selbst ärgern, sondern milde zu sich sein und sich selber die Zeit geben, die man braucht.


Fazit


Es spielen hier ganz viele Dinge aus vielen verschiedenen Ebenen mit hinein, die sich kaum alle erfassen lassen. Die Situationen in unserem Alltag scheinen oft simpel zu sein, dabei verbirgt sich dahinter eine vielschichtige Komplexität.

Die 7 hermetischen Gesetze bringen Struktur in die Komplexität und lassen einen bewusster mit den Situationen im Alltag umgehen.


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